Fischerboote an der Ostsee II, 1935
CR: 35-003
Fischerboote an der Ostsee II
  • Eckdaten
  • Provenienz
  • Ausstellungen
  • Literatur
  • Bemerkungen
  • Aquarell auf Bütten
  • 48,4 x 62,1 cm
  • Sign. u. r.: EW Nay 35
  • Staatliche Museen zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz, Kupferstichkabinett (Inv.-Nr. KdZ 27496; 5-1994)
  • Sammlung Carl Georg Heise, Hamburg; Hauswedell & Nolte, Hamburg (Auktion 300, 11.6.1993, Los 691, Abb. Tafel 46)
  • München 1962 (GA): Haus der Kunst, Kat.-Nr. 122 mit Abb.; München 1977: Staatliche Graphische Sammlung, Kat.-Nr. 1 (WV Nr. 35-003 oder Nr. 35-002); Lübeck 1980 (GA): Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Kat.-Nr. u. Abb. 69; Lübeck 1990: Overbeck-Gesellschaft, Kat.-Nr. 10 b, Abb. S. 15
  • Semff 2004, S. 15, Abb. S. 17 (um 90 Grad gedreht)
  • Nach neuesten Erkenntnissen handelt es sich bei diesem Aquarell nicht um das Blatt, das im Mai 1935 von der Nationalgalerie Berlin beim Künstler angekauft und 1936/37 als 'entartet' beschlagnahmt wurde. Es weist nicht den alten Stempel sowie die ursprüngliche Inventarnummer der Nationalgalerie auf. Die Bemerkung zu Kat.-Nr. 122 bzw. 123 im Kat. München 1962 sowie in der Beschreibung des Auktionskatalogs Hauswedell & Nolte vom Juni 1993: "Das Aquarell hing bis zur Entfernung in der Berliner Nationalgalerie. Es gehörte [...] zu jenen Werken, die Schultze-Naumburg Hitler vorlegte und die diesen so in Wut versetzten, daß er die Entlassung Dr. Hanfstaengls als Direktor der Nationalgalerie Berlin anordnete." veranlasste das Kupferstichkabinett, Berlin, dieses Aquarell als das vermeintlich 'beschlagnahmte' 1993/94 zurückzuerwerben.